Das Kreismuseum
Standort: Vasile-Lucaciu-Straße Nr.21/strada Vasile Lucaciu nr.21
Direktor: Prof. Viorel Ciubotă
tel. 040-261-737526
fax 040-261-768761
| Das Kreismuseum Das Kunstmuseum |
PROGRAM | ![]() |
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Das Kreismuseum ist eine der wichtigsten Kulturanstalten des Kreises Sathmar/Satu Mare.
Es hat folgende Abteilungen und Partimoniumsobjekte:
- Die Abteilung Geschichte-Ethnographie( Boulevard V.Lucaciu Nr.21), wo sich befinden: der Hauptsitz, Ethnographie und Mineralographie, das zonale Konservierungs- und Restaurierungslabor, die Bibliothek, die französische Bibliothek.
- Die Kunstabteilung (Libertăţii-Platz Nr. 21)
- Da städtische Museum Großkarol/Carei mit den Abteilungen Archäologie und Naturwissenschaften
- Das städtische Museum Trestenburg/Tăşnad mit den Abteilungen Geschichte und Ethnographie
- Das Schwabenmuseum Petrifeld/Petreşti
- Das Motzenmuseum Scărişoara
- Das ungarische Museum Bogdand
- Die Gedenkstätte „Ady Endre“
- Das Gedenkhaus „Dr. Vasile Lucaciu“ in Apa
- Das Gedenkhaus „Dr. Aloisie Tăutu” in Valea Vinului
- Die Bauernwirtschaft aus dem Codru-Gebiet in Chilia
- Die Holzkirche aus Soconzel
- Das archäologische Schutzgebiet Bobald –Großkarol/Carei
- Die dakischen Töpferöfen aus Medieşul Aurit
- Das ethnographische Freilichtmuseum aus Măriuş
- Das Bauernhaus, 18.Jh. aus Călineşti-Oasch/Oaş
Es wurde ausgeführt im Stil der rumänischen Architektur des vierten Jahrzehnts des 20. Jh. und hat zwei Stockwerke. Auffällig ist die gerade Linie, die sich mit den Halbbögen der Fenster ablöst und die beiden Fassaden (Hauptfassade in der V. Lucaciu- Straße und die in der Calea-Traian-Straße) verbindet. Das Gebäude gewinnt an Monumentalität durch die fünf Säulen der Hauptfassade.
Von hier aus hielt das Ehepaar Ceauşescu seine Ansprachen während ihrer Besuche in Sathmar/Satu Mare. Nach der Wende wurden hier die Reden des Königs Michael und der Königin Anna mit Beifall begrüßt.
Das Kunstmuseum
| Standort: Libertăţii-Platz/Piaţa Libertăţii Nr. 21 | ![]() |
| Program: Luni inchis Marti-Vineri 10-18 Sambata 10-14 Duminica 10-18 |
Das Gebäude, das heute die Kunstabteilung des Kreismuseums beherbergt,
wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. im neugotischen Baustil
errichtet und zum Geschichte- und Baudenkmal erklärt. Bekannt ist es in
der Stadt unter dem Namen „Vecsey-Haus“.
Auf diesem Grundstück befand sich im 18. Jh. ein Bau, der als Lagerraum der Burg Sathmar/Satu Mare genutzt wurde. In diesem Gebäude wurde im Jahre 1711 der Friede von Sathmar/Satu Mare , infolge der Niederschlagung des Aufstandes geführt von Franz Rakoczi II. Der Bau ist L-förmig und besteht aus zwei stilmäßig verschiedenen Teilen, da sie aus verschiedenen Bauzeiten stammen.
Wo heute diese Gebäude stehen befand sich früher ein alter, einstöckiger, mit einem Torbogen geschmückter Bau, der zur Sathmarer Burg gehörte.
1798 kaufte der Graf Vecsey das L-förmige, im Barockstil errichtete Gebäude, das einen offenen Säulengang mit Bögen hatte. Erhalten ist heute nur ein Teil davon, der als ältester Zivilbau der Stadt gilt.
Im Jahre 1842 entstand dann der neugotische Gebäudeteil mit Erdgeschoß und Stockwerk. Die Fassade, in zwei Register gestaltet, weist neun Spitzbögen auf, die im Erdgeschoß als Türen – die mittlere dient als Haupteingang - die im Stockwerk, symmetrisch ausgeführt, als Fenster dienen. Diese Fenster haben einfache Einfassungen, mit Ausnahme des mittleren Fensters über dem Eingangstor, das von einer Akkolade eingefasst wird und mit einem gotischen Fleuron endet.
Das Gesamtbild des Gebäudes ist ausgeglichen, mehr Monumentalität liefert ihm das dreieckige Fronton über dem zentralen Fenster des Stockwerkes - in dessen Mitte sich eine runde Öffnung befindet, in die ein vielbögiges Gitter eingefasst ist. Das Gewölbesystem ist unterschiedlich: Tonnen-, Spiegel- und Kreuzrippengewölbe. In einer späteren Zeit wurde auf der Seite zum Hof ein Treppenhaus angebaut.
Die Grundausstellung der Kunstabteilung des Kreismuseums besteht aus Werken repräsentativer Persönlichkeiten der rumänischen bildenden Kunst unseres Jahrhunderts: Henri Catargi, Dumitru Ghiaţă, Eustaţie Stoenescu, Iosif Iser, Corneliu Baba, Aurel Ciupe, Petre Abrudan, Ştefan Popescu, Bene Jozsef, Ion Sima, Ion Jalea, Ion Irimescu, Vida Gheza, Ion Vlasiu, Ovidiu Maitec, sowie auch die Sathmarer Aurel Popp, und Paul Erdös. Die Ausstellung enthält auch Werke bedeutender Künstler der „Neustädter Schule/Cercul artistic de la Baia Mare“ wie z.B. Ziffer Sandor, Mikola Andras, Kadar Gheza, Eugen Pascu, Mund Hugo u.a.
Die Kunstsammlung zeitgenössischer Maler, Graphiker und Bildhauer umfasst Werke ansehlicher Künstler wie: Ion Sălişteanu, Ion Pacea, Constantin Piliuţă, Ion Gheorghiu, Vasile Kazar, Octav Grigorescu, Marcel Chirnoagă, Brăduţ Covaliu, Vasile Dobrian, Paulovics Laszlo, Toros Gabor und viele andere, darunter auch Sathmarer Künstler.
Auf diesem Grundstück befand sich im 18. Jh. ein Bau, der als Lagerraum der Burg Sathmar/Satu Mare genutzt wurde. In diesem Gebäude wurde im Jahre 1711 der Friede von Sathmar/Satu Mare , infolge der Niederschlagung des Aufstandes geführt von Franz Rakoczi II. Der Bau ist L-förmig und besteht aus zwei stilmäßig verschiedenen Teilen, da sie aus verschiedenen Bauzeiten stammen.
Wo heute diese Gebäude stehen befand sich früher ein alter, einstöckiger, mit einem Torbogen geschmückter Bau, der zur Sathmarer Burg gehörte.
1798 kaufte der Graf Vecsey das L-förmige, im Barockstil errichtete Gebäude, das einen offenen Säulengang mit Bögen hatte. Erhalten ist heute nur ein Teil davon, der als ältester Zivilbau der Stadt gilt.
Im Jahre 1842 entstand dann der neugotische Gebäudeteil mit Erdgeschoß und Stockwerk. Die Fassade, in zwei Register gestaltet, weist neun Spitzbögen auf, die im Erdgeschoß als Türen – die mittlere dient als Haupteingang - die im Stockwerk, symmetrisch ausgeführt, als Fenster dienen. Diese Fenster haben einfache Einfassungen, mit Ausnahme des mittleren Fensters über dem Eingangstor, das von einer Akkolade eingefasst wird und mit einem gotischen Fleuron endet.
Das Gesamtbild des Gebäudes ist ausgeglichen, mehr Monumentalität liefert ihm das dreieckige Fronton über dem zentralen Fenster des Stockwerkes - in dessen Mitte sich eine runde Öffnung befindet, in die ein vielbögiges Gitter eingefasst ist. Das Gewölbesystem ist unterschiedlich: Tonnen-, Spiegel- und Kreuzrippengewölbe. In einer späteren Zeit wurde auf der Seite zum Hof ein Treppenhaus angebaut.
Die Grundausstellung der Kunstabteilung des Kreismuseums besteht aus Werken repräsentativer Persönlichkeiten der rumänischen bildenden Kunst unseres Jahrhunderts: Henri Catargi, Dumitru Ghiaţă, Eustaţie Stoenescu, Iosif Iser, Corneliu Baba, Aurel Ciupe, Petre Abrudan, Ştefan Popescu, Bene Jozsef, Ion Sima, Ion Jalea, Ion Irimescu, Vida Gheza, Ion Vlasiu, Ovidiu Maitec, sowie auch die Sathmarer Aurel Popp, und Paul Erdös. Die Ausstellung enthält auch Werke bedeutender Künstler der „Neustädter Schule/Cercul artistic de la Baia Mare“ wie z.B. Ziffer Sandor, Mikola Andras, Kadar Gheza, Eugen Pascu, Mund Hugo u.a.
Die Kunstsammlung zeitgenössischer Maler, Graphiker und Bildhauer umfasst Werke ansehlicher Künstler wie: Ion Sălişteanu, Ion Pacea, Constantin Piliuţă, Ion Gheorghiu, Vasile Kazar, Octav Grigorescu, Marcel Chirnoagă, Brăduţ Covaliu, Vasile Dobrian, Paulovics Laszlo, Toros Gabor und viele andere, darunter auch Sathmarer Künstler.
Das Künstleratelier Paul Erdös
Standort: Daciapassage/Pasajul Dacia Nr.8
Program:
Luni inchis
Marti-Vineri 10-18
Sambata 10-14
Duminica 10-18
Das Atelier-Galerie, das die Schenkung des Sathmarer Graphikers
beherbergt, wurde 1986 eröffnet. Im Jahre 1996 wurde die Ausstellung
und das Künstleratelier den Besuchern zugänglich gemacht.
Paul Erdös wurde am 2.November 1916 in der Gemeinde Hurezu Mare, im unserem Kreis geboren. Seine künstlerischen Studien erfolgen in der Malerkolonie aus Neustadt/Colonia de pictură de la Baia Mare (1931), Budapest, Paris, Venedig, Rom (1938). In der Zeit von 1944 bis 1945 wird er mit der Familie aus Sathmar/Satu Mare nach Auschwitz deportiert, von wo er allein zurückkehrte.
Von 1946 bis 1952 ist er im Leben der Sathmarer Kultur und Kunst aktiv. Ab 1952 wirkt er als Direktor des Theaters aus Neustadt/Baia Mare und Sekretär des Vereins bildender Künstler, Neustadt/Baia Mare.
Paul Erdös illustrierte einige Bücher der Autoren: Szemler Ferenz –
Valtozo videk/Meleaguri schimbătoare/Wechselnde Landschaften;
1960, Heredi Gustav - Lelekmelegito/Agitatorul/Der
Agitator; Mihai Eminescu – Der Abendstern/Luceafărul,
zweisprachige rumänisch-ungarische Ausgabe; 1964, Miko
Ervin – Makezdodik a holnap/Azi începe ziua de mâine/Heute beginnt der
Tag von morgen; 1965, Szemler Ferenz – Minden halhatatlan/Totul este
nemuritor/Alles ist unsterblich; 1966 Mihai Negulescu – Oraşul lui
Pintea/Pinteas Stadt; 1969, Alexandru Vlahuţă – România pitorească/Das
malerische Rumänien; 1980, Anamaria Pop – Pasul corbilor/Der Schritt
der Raben.
Während seines Lebens wurden ihm – für den Wert seiner Kunst – Titel, Orden und Preise verliehen: Den Staatspreis (1963, Verdienter Meister der Kunst (1964), Kultur-Verdienstorden I. Klasse (1976), den Sonderpreis des Verbandes bildender Künstler (1982).
Er hatte persönliche Ausstellungen in den wichtigsten Städten des Landes: Großwardein/Oradea, Großkarol/Carei, Temeswar/Timişoara, Klausenburg/Cluj, Neustadt/Baia Mare, Neumarkt/Târgu Mureş, Kronstadt/Braşov, Bukarest, Sf. Gheorghe u.a.
Er starb am 17. November 1987.
Paul Erdös wurde am 2.November 1916 in der Gemeinde Hurezu Mare, im unserem Kreis geboren. Seine künstlerischen Studien erfolgen in der Malerkolonie aus Neustadt/Colonia de pictură de la Baia Mare (1931), Budapest, Paris, Venedig, Rom (1938). In der Zeit von 1944 bis 1945 wird er mit der Familie aus Sathmar/Satu Mare nach Auschwitz deportiert, von wo er allein zurückkehrte.
Von 1946 bis 1952 ist er im Leben der Sathmarer Kultur und Kunst aktiv. Ab 1952 wirkt er als Direktor des Theaters aus Neustadt/Baia Mare und Sekretär des Vereins bildender Künstler, Neustadt/Baia Mare.
Paul Erdös illustrierte einige Bücher der Autoren: Szemler Ferenz –
Valtozo videk/Meleaguri schimbătoare/Wechselnde Landschaften;
1960, Heredi Gustav - Lelekmelegito/Agitatorul/Der
Agitator; Mihai Eminescu – Der Abendstern/Luceafărul,
zweisprachige rumänisch-ungarische Ausgabe; 1964, Miko
Ervin – Makezdodik a holnap/Azi începe ziua de mâine/Heute beginnt der
Tag von morgen; 1965, Szemler Ferenz – Minden halhatatlan/Totul este
nemuritor/Alles ist unsterblich; 1966 Mihai Negulescu – Oraşul lui
Pintea/Pinteas Stadt; 1969, Alexandru Vlahuţă – România pitorească/Das
malerische Rumänien; 1980, Anamaria Pop – Pasul corbilor/Der Schritt
der Raben.Während seines Lebens wurden ihm – für den Wert seiner Kunst – Titel, Orden und Preise verliehen: Den Staatspreis (1963, Verdienter Meister der Kunst (1964), Kultur-Verdienstorden I. Klasse (1976), den Sonderpreis des Verbandes bildender Künstler (1982).
Er hatte persönliche Ausstellungen in den wichtigsten Städten des Landes: Großwardein/Oradea, Großkarol/Carei, Temeswar/Timişoara, Klausenburg/Cluj, Neustadt/Baia Mare, Neumarkt/Târgu Mureş, Kronstadt/Braşov, Bukarest, Sf. Gheorghe u.a.
Er starb am 17. November 1987.
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