Standort
1. Dezember-1918-Straße/ strada 1 Decembrie 1918 Nr. 4
Der monumentale Bau der rumänischen Kathedrale entstand in den Jahren
1932-1937 und befindet sich auf der Stelle, wo sich die alte rumänische
Kirche von Sathmar/Satu Mare –gebaut 1799-1803 – gestanden hat.
Der Baustil weist Elemente der traditionellen rumänische Baukunst auf,
eine Kuppel mit Pendentivs, Pronaos von zwei Türmen mit Logien
flankiert, monumentaler Eigangsportal geschmückt mit reich
verziertem Gurtgesims und Akanthusranken. Die Pläne wurden von den
Architekten Victor Smighelschi und G.P. Liteanu entworfen.Innen gibt es ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe, oben mit Logien, die von je vier Doppelsäulen geteilt werden. Über der Vorhalle befindet sich ein Balkon. Die Kapitelle aller Säulen sind im Stil der Brâncoveanu-Architektur ausgeführt. Bemalt wurde das Innere von Schnell und die Gebrüder Profeta. Im Kellergeschoß der Kathedrale wird eine Sammlung alter Bücher, Ikonen und Kunstgegenständen aufbewahrt.
Die Persönlichkeiten, die im Laufe der Zeit hier gedient haben, waren Patrioten und führende Vertreter der nationalen Bewegung der Sathmarer Rumänen: Petru Bran, Ioane Marcu. Constantin Lucaciu. Dr. Vasile Lucaciu.
Die Sammlung von Kunstwerken und alten Büchern der Kirche wurde in den 80er Jahren angelegt und besteht aus Gegenständen mit kulturellem und historischem Wert aus dem Besitz der orthodoxen Kirchen des Kreises Sathmar/Satu Mare.
Es sind Kunstwerke und alte rumänische Bücher, über 40 Ikonen hinter Glas und auf Holz gemalt. Wir erwähnen hier die sieben Ikonen ( zweite Hälfte des 18.Jh.) der Holzkirche aus Corund, und vier kaiserliche Ikonen aus der gleichen Zeit, die der Kirche aus Oar gehören.
Die Büchersammlung zählt 500 rumänische Bücher, beachtenswert sind Varlaams „Cazania“ (Iassy, 1693), „Chiriacodromul“ von Bălgrar/Belgrad (1699), die Drucke von Antim Ivireanul u.a.
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